Erfahrungen & Bewertungen zu foreas - Die Atlas- und Halswirbelkorrektur (Christoph Röttger)

Kontraindikationen

Kontraindikationen verständlich erklärt.

Vorab möchten wir Sie über einige wenige Kontraindikationen informieren:

Sollten eine oder mehrer dieser Kontraindikationen bei Ihnen zutreffen, so nehmen Sie bitte nochmals vor Ihrem Behandlungstermin Kontakt mit uns auf. Dann können wir in einem persönlichen Gespräch abklären, ob eine Behandlung in Ihrem Falle möglich ist.

Vor der eigentlichen foreas Atlaskorrektur findet aber sowohl ein ausführliches Gespräch über Ihren Krankheitsverlauf und deren Symptomen statt, als auch eine genaue Information und Aufklärung der eigentlichen Behandlung.

Es gibt grundsätzlich zwei Gruppen von Kontraindikationen:

  • Relative Kontraindikationen, bei denen eine Behandlung grundsätzlich möglich ist, jedoch ein vorsichtigeres Vorgehen notwendig ist.
  • Generelle Kontraindikationen, bei denen von einer Korrektur des Atlases mittels der foreas Methode abzusehen ist.

 

Relative Kontraindikationen:

  • In einer Schwangerschaft sollte eine Atlaskorrektur nur durchgeführt werden, wenn die werdende Mutter erhebliche Beschwerden durch einen verschobenen Atlas hat und deshalb z.B. regelmäßig Medikamente einnimmt.
  • Sehr schlechter gesundheitlicher Allgemeinzustand, bei dem zu wenig Ressourcen für die Regenerationsphase vorhanden sind.
  • Instabile Bänder, insbesondere wenn es durch einen Unfall o.ä. zu einer Zerreißung der Bandstrukturen des Atlas und Axis gekommen ist. Hyperlaxe Bänder (Hypermobilität) bilden eine relative Kontraindikation, da bei dieser Veranlagung eine Korrektur des Atlas meist nicht anhaltend sein kann.
  • Starke degenerative Veränderungen der Wirbelsäule (speziell Uncovertebralarthrosen in der Halswirbelsäule, Verbackungen bzw. Spangenbildung zwischen zwei Wirbelkörpern).
  • Starke Deformationen oder Malformationen des Atlas wie bspw. ein offener Atlasbogen oder fehlende /offene Querfortsätze.
  • Einnahme von blutgerinnungshemmenden Medikamenten (Antikoagulantientherapie): Marcumar, Phenprocoumon, Warfarin, Falithron, Phenprogamma oder Coumadin. Sie werden z.B. bei Langzeittherapie von Thrombosen, bei Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern u.a. eingesetzt.

Generelle Kontraindikationen:

  • Exostotische Deformität der Epikondylen des Hinterhauptes
  • Chiari-Malformation. Bei der Chiari-Malformation besteht eine Entwicklungsstörung mit Verschiebung von Kleinhirnanteilen durch das Foramen magnum in den Spinalkanal.
  • Hydrozephalus (mit Shuntversorgung). Ein Hydrozephalus stellt per se eine Kontraindikation dar, zudem verläuft der Shunt meist über den Nacken.
  • Schlaganfall vor weniger als 3 Monaten
  • Starke Osteoporose: Knochendichtemessung mit einem T-Wert niedriger als -3.5.
  • Schwere akute entzündliche Erkrankungen, bzw. Rekonvaleszenzphasen nach entzündlichen Erkrankungen (herabgesetztes oder geschwächtes Immunsystem).
  • Konsumierende Erkrankungen (Tuberkulose und ähnliches), Krebserkrankungen, osteolytische oder osteoblastische Knochenmetastasen.

 

Sollten eine oder mehrer dieser Kontraindikationen bei Ihnen zutreffen, so bitten wir Sie unter 02261/5465400 anzurufen, damit wir entscheiden können, ob eine Atlaskorrektur stattfinden kann.

Haben Sie Fragen zur foreas Methode?

Rufen Sie uns einfach unter 02261 54 65 400 an und wir helfen Ihnen weiter!